Freitag, 20. September 2019
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 20.09.2019 - 08:09 Uhr

Katastrophenschutzübung 15.6.2019

Am gestrigen Samstag fand eine gemeinsame Katastrophenschutzübung zwischen der Feuerwehr, den Rettungsdiensten und des THW auf dem Gelände der Feuerwehr statt. Angenommen wurde eine Schadenslage in einem Schwimmbad, wobei es zu einem unkontrollierten Austritt von Chlor kam. Dieses verursachte bei den Mimen Atemwegsprobleme, Schleimhaut und Hautreizungen. Es waren insgesamt 31 Verletzte von diesem Austritt betroffen. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr wurden spontan mit der Situation konfrontiert und mussten die Verletzten in Sicherheit verbringen. Es wurde umgehend der Gefahrstoffzug, die Informations und Kommunikationseinheit, sowie die Rettungsdienste mit den Schnelleinsatzgruppen Sanität und Betreuung alarmiert. Nach dem eintreffen des Gefahrstoffzuges wurde sofort mit dem Aufbau des Dekon-P begonnen. Das Dekon-P ist ein Fahrzeug, dass die Feuerwehr Zweibrücken im Jahr 2017 im Rahmen des Katastrophenschutz des Bundes erhalten hat, darauf befinden sich Aus & Einkleidezelte, Duschzelte und die entsprechende Technik um mit Trinkwasser eine warme Dusche für die verletzten zu ermöglichen. Diese Dusche kann im Einsatzfall sehr wichtig sein, um eventuelle Schadstoffe auf den Haaren oder von der Haut abzuwaschen. Nach dieser „Dekontamination“ wurde seitens des Rettungsdienstes eine Sichtung durchgeführt, dabei wurde über die Schwere der Verletzungen entschieden und die spätere Behandlungspriorität festgelegt. Nach dieser Sichtung kamen die Patienten in den Behandlungsplatz des Schnelleinsatzgruppe Sanität. Diese führten eine Versorgung der verletzten durch bis Sie ins Krankenhaus verbracht werden können. Personen die nur leicht oder gar nicht verletzt sind, wurden dann von der Schnelleinsatzgruppe Betreuung erfasst und in einer Unterkunft versorgt. Es gab Getränke sowie frisch zubereitet Gulaschsuppe aus der Feldküche, die ebenfalls zur SEG-B gehört. Die Übung fand im Zeitraum zwischen 10:30 und 15:00 Uhr statt. Die Nacharbeiten zwecks wieder Indienststellung der benutzten Fahrzeuge dauert bis ca. 20 Uhr.

 

Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner (EPS) sind eher unscheinbare, ungefähr 25 mm große Nachtfalter, die von Ende Juli bis Anfang September fliegen. Anfang Mai schlüpfen die samtartig behaarten Raupen, um dann in großen Verbänden die austreibenden Eichenblätter zu fressen. Sie durchlaufen bis zur Verpuppung 5-6 Entwicklungsstadien, wobei sie jedes Mal ihre alte Haut abwerfen. Die Raupen ziehen sich tagsüber sowie auch zur Häutung in Gespinstnester zurück. Gegen Abend begeben sich die Raupen von dort dann prozessionsartig auf erneute Nahrungssuche in den Baumkronen.

Gesundheitsgefahren

Eine akute gesundheitliche Gefährdung für den Menschen geht von den sehr feinen Haaren der Raupen aus, die ab dem 3. Larvenstadium wachsen. Die Haare lösen auf der menschlichen Haut und Schleimhaut sowohl einen mechanischen als auch einen pseudoallergischen Reiz aus. Die Raupenhaare behalten ihre giftige Wirkung jedoch über einen langen Zeitraum. Dabei stellen gerade die alten, noch am Baum verbliebenen Gespinstnester eine anhaltende Gefahrenquelle dar.Es ist erwiesen, dass bei Haustieren grundsätzlich ähnliche Symptome auftreten wie beim Menschen.

 

Weitere Infos zu den Eichenprozessionsspinnern finden sie unter:

https://www.wald-rlp.de/de/angebote/mediathek/wald-tiere/eichenprozessionsspinner/

Meldungen oder Beseitigung von Eichenpozisionsspinnern (EPS)

Im Rahmen der Gefahrenabwehr ist auf Privatgrundstücken der Grundstückseigentümer in der Sicherungspflicht. Bei öffentlichen Grundstücken, die sich im Besitz der Stadt Zweibrücken befinden, ist dies die Grundstücksverwaltung. Diese ist beim Bauamt angesiedelt.

Amt 60 (Stadtbauamt)
Grundstückswesen und Forstwirtschaft
Frau Hartmann
06332/871-214

 

Infoblatt der Stadtverwaltung Zweibrücken: Download

 

Die Feuerwehr ist beim Auftreten von EPS nicht zuständig, sie beseitigt auch keine EPS. Wir bitten dies zu beachten. 

 

 

 

Lehrgangsabschluss Truppführer

Am heutigen Samstag haben sieben Feuerwehrangehörige der Einheiten Stadtmitte & Wattweiler erfolgreich die Prüfung zum Truppführer abgelegt.
Sie musste in einer theoretischen und praktischen Prüfung ihr Wissen unter Beweis stellen, um zu zeigen, dass sie in der Lage sind in Zukunft einen eigenen Trupp zu führen.
Der Einstieg in die erste Führungsebene der Feuerwehr ist allen Beteiligten gelungen und wir freuen uns auf Entlastung durch unsere neuen Truppführer.

Länderübergreifende Übung Hornbach / Schweyen / Zweibrücken

Heute Nachmittag wurde in Hornbach zu einer Großübung geladen. In dem Übungsszenario ist es in einer Grundschule zu einem Brand gekommen, der gemeinsam bekämpft werden sollte. Die gemeinsame Übung findet bereits seit Jahren abwechselnd an den verschieden Standorten der Teilnehmer statt, um bei größeren Einsatzlagen auch länderübergreifend Hilfe in Anspruch nehmen zu können ohne das es zu Komplikationen kommt. Die Feuerwehr Zweibrücken war mit mehreren Fahrzeugen und ca. 25 Feuerwehrangehörigen vor Ort.

Schaumseminar 2019

Seit 2014 führt die Feuerwehr Zweibrücken regelmäßig Schulungen zum Thema Brandbekämpfung mit Schaum durch. Dazu findet jährlich mindestens ein eintägiges „Schaumseminar“ statt. Ziel dieser Ausbildungsveranstaltung war es ursprünglich, die 2014 erfolgte Komplettumstellung des Schaumkonzeptes an alle Feuerwehrangehörigen zu vermitteln und eine erweiterte Taktik- und Technikschulung durchzuführen.

Die Umstellung 2014 erfolgte dabei einmal aus umweltspezifischen Gesichtspunkten, und zum anderen wegen leistungsfähigeren Schaummitteln, die eine Umsetzung überhaupt realisierbar machten. Hinzu kam, dass durch die Umstellung auch eine deutliche Kostenreduktion in diesem Bereich möglich war.

Eine Technik und Taktikschulung wurde notwendig, da es der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war eine derartige Fortbildung zu realisieren.

Seit seinen Anfängen hat sich das Schaumseminar deutlich weiterentwickelt. So gehören heute unter anderem zum Lehrplan:

  • Vorstellung der für den Einsatz relevanten Teile des Schaumkonzeptes der Feuerwehr Zweibrücken
  • Erweiterte Grundlagen des Schaumeinsatzes (Unter anderem, wann ein Schaumeinsatz sinnvoll ist und was – insbesondere bei großen Bränden – zu beachten ist)
  • Umweltaspekte eines Schaumeinsatzes
  • Praktische Übungen des richtigen Schaumeinsatzes, und seiner für Anwender relevanten Details, im Miniaturformat
  • Brandversuche mit Schaumeinsatz ebenfalls im Miniaturformat
  • Fluten von Räumen mit Schaum (Dies kann eine erhebliche Schadensreduktion bedeuten und die Arbeitssicherheit für Feuerwehrangehörige erhöhen)

Alles in allem blicken wir auf einen erfolgreichen und sicherlich lehrreichen Tag zurück. Wir freuen uns zudem darüber, dass wir auch eine große Zahl von Teilnehmern der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land begrüßen konnten.

 

Wichtige Telefonnummern:

  • Feuerwehr: 112
  • Polizei: 110
  • Rettungsdienst: 112
  • Giftnotruf: 06841 - 19240